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Boppard26 - Caravanfreunde Lahr

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  Ausfahrten/Boppard
                      
  
Caravan- Freunde Lahr im ADAC machen eine Woche Urlaub in Boppard

  
Vom 28. August bis 06. September 2026 verbrachten die Caravan- Freunde Lahr eine Woche gemeinsamen Urlaubs.
19 Camper trafen sich auf dem Campingplatz Sonneneck bei Boppard und bezogen ihre Stellplätze direkt an der Ufermauer.
Aufgrund des Niedrigwassers bei einem Pegelstand von 92 cm, später dann nur noch 52 cm, war der Rhein über eine 50 m breite Kiesbank zu sehen. Immerhin konnte dadurch ein Foto von allen 10 Wohneinheiten nebeneinander aufgenommen werden. Die Truppe stand auf den letzten Plätzen in der Reihe. So wurde niemand durch die abendlichen Palaver gestört. Allerdings musste für den Weg zum Sanitärgebäude ein größeres Zeitfenster eingeplant werden.   

Gleich zu Beginn des Aufenthaltes gab es Schwierigkeiten mit dem beständigen, teils kräftig wehenden Wind. Eine Markise wurde nachts noch schnell eingeholt. Einen Riss im Tuch gab es trotzdem. Die andere Markise schnappte sich der Wind während des Aufbauens und warf sie auf das Dach des Wohnmobiles. Das Gestänge war verbogen und nicht mehr zu gebrauchen. Vorsichtig geworden kurbelten die anderen Camper immerzu ihre Markise aus und ein. Besonders vor Ausflügen wurde sicherheitshalbe der Vorbau eingezogen. Da die Wohnmobilfahrer mit E-Bikes ausgestattet waren wurde Erkundungsfahrten nach Boppard mit den Resten der Römerfestung und die umgebenden Weinberge gestartet.  

Am Sonntag kam dann der Hinweis, dass der 1. und 2. Vorstand zusammen mit den Ehefrauen und dem ADAC mit dem Zug auf der Heimreise von der Campingmesse in Düsseldorf an unserem Campingplatz vorbei fahren müssten. „Da stellen wir uns auf und winken“ war geplant. Als es dann soweit war, hatte man nur etwa 10 Minuten Zeit. Die reichte nicht aus alle Teilnehmer rechtzeitig an den 700 Meter entfernten Eingang zu bekommen. Mittagsschlaf, Besuch und Radtour ließen dann nur eine winkende Person übrig.
Da man mit den Ausflügen warten wollte bis am Montag der erste Vorsitzende in Lahr sein Reisemobil und den Hund abgeholt hat wurde als Beschäftigungsangebote Workshops ausgedacht: „Tanzen mit Tanja“, „Handarbeiten mit Dorina“, „Womo polieren mit Tom“ kamen als Vorschläge. Einige unerschrockene probierten das kalte Schwimmbad aus. Lange blieb keiner drin.    

Der Rhein war mit 22°C wärmer als das Schwimmbad. Das ergab eine Messung mit dem Badethermometer. Bei der Schätzung der Camper tippte Tom als einziger das richtige Ergebnis. Beim anschließenden Ausflug zur Maximilians Brauwiesen in Lahnstein bekam er als Preis ein Mini-Bier im Schnapsglas. 2 Autos fuhren mit den Gehandicapten dorthin. Der Rest strampelte mit dem Rad stromabwärts bis kurz vor Koblenz. Über eine abenteuerliche Brücke, die wegen Bauarbeiten keinen Gegenverkehr zuließ, ging es über den Rhein. Auf der anderen Seite wieder ein kurzes Stück zurück. Auf dem Rückweg kam es zum nächstem Malheur. Der Fahrradreifen von Tanja wurde immer platter. Den letzten Kilometer musste sie schieben. Wo gibt es hier eine Fahrradwerkstatt? Internet machte es nicht möglich. Die ersten beiden Läden existierten nicht mehr. Letztendlich wurde noch etwas gefunden. Ersatzteile erst übermorgen lieferbar.  

Der Mittwoch brachte eine Überraschung für Bella, das Geburtstagskind, deren Jahreszahl sich rundete. Die Campermeute stellte sich vor dem Wohnwagen auf und begrüßte sie mit einem Lied. Nach den Glückwünschen wurde sie zu einem hübsch für sie eingedeckten Platz an der Frühstückstafel geleitet und ein paar Geschenke überreicht. Der Rest des Tages verbrachte jeder wie er wollte mit Buch lesen, Fahrrad fahren, spazieren gehen.  

Für den nächsten Tag war ein spätes Mittagessen oder schon Kaffee und Kuchen auf dem Gedeonseck mit Blick auf die Rheinschleife anvisiert. Die Radfahrer wollten sich mit dem Sessellift den Berg hinauf bringen lassen. Daraus wurde nichts. Wegen Krankheit geschlossen. Da hieß es in die Pedale treten und die Steigung bezwingen. Von oben hatte man einen herrlichen Ausblick. Ein kleiner Spaziergang brachte 300 Meter weiter eine ganz andere Ansicht. Die Berghänge schoben sich davor und man hatte den Eindruck auf vier Seen zu blicken.  

Die Loreley per Schiff anfahren stand für Freitag auf dem Plan. Auch daraus wurde nichts. Das Schiff konnte wegen dem niedrigen Wasserstand von 52 cm nicht wenden. Also traf man sich in Boppard zum Eis essen. Als dann der Riesen-Sonnenschirm am Nachbartisch von einer Windböe erwischt wurde suchte man lieber den Weg nach Hause. Abends ging oder fuhr man in den Nachbarort Spay. Dort gab es ein Abendessen mit Blick auf den Rhein. Manche schafften den Rückweg noch vor dem einsetzenden Regen. Andere erwischte der Guss vollständig und man kam pitschnass heim.    

Der Samstag brachte dann die Männer auf den Plan. Wie bekommt man die defekte Markise ins Wohnmobil zur Heimfahrt? Nach einiger Überlegung ging es dann ratzfatz. Bevor Petra gucken oder Fotos machen konnte war das Ding schon drin. Ein letztes gemeinsames Essen gab es dann in dem italienischen Restaurant auf dem Platz.

Der Sonntag war Aufbruch für alle. Die Meisten fuhren heimwärts. Teilweise noch ein Stück am Rhein entlang und besahen sich die Loreley im Vorbeifahren. Drei Einheiten zogen weiter in den nächsten Teil ihres Urlaubes. Trotz der vielen Pleiten, Pech und Pannen war es ein schöner Aufenthalt.

Caravan-Freunde-Lahr e.V. im ADAC
Geschäftsstelle
Harry Weis  1. Vorsitzender
Pestalozzistraße 5
77933 Lahr
E-Mail: weis.lahr@freenet.de
Letzte Aktualisierung 16. September 2026
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