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Lenzkirch ist das Ziel der Caravan-Freunde Lahr im Oktober
Lenzkirch im Schwarzwald wurde Mitte Oktober von 7 eigenen und 2 Gasteinheiten angefahren. Glück hatten die, welche am Freitag schon morgens eintrafen. Sie konnten direkt ihre Stellplätze beziehen. In der Mittagspause reihten sich dann fünf Lahrer auf und warteten die Schrankenöffnung ab.
Der Temperaturunterschied zu den vergangenen warmen Tagen in der Rheinebene war deutlich spürbar. T-Shirt und kurze Hosen waren passé. Schnell wurde zu der Jacke gegriffen.
Dann galt es einen geschützten Platz für das Würstchenessen zu suchen. Die Gemeinschaftsräume im Untergeschoss fielen aus, da eine Rollstuhlfahrerin dabei war. Gefunden wurde schließlich eine Überdachung zwischen den Gebäuden, die als Lounge diente. Es durften die Stühle und Tische von der Terrasse der geschlossenen Wirtschaft geholt werden. Die Würstchen wurden verteilt und in mehreren Töpfen erwärmt. Kartoffelsalat und als Dessert Obstsalat rundeten das Essen ab. Allerdings blieb kaum jemand lange sitzen. Alle zogen sich nach dem Mahl recht schnell in ihre Zweitwohnsitze zurück.
Den Samstag verbrachten die Camper sehr unterschiedlich. Einen Spaziergang am Schluchsee stand für einige auf dem Programm. Wassertreten wie bei Kneipp versuchten andere im Kleinkindbereich des Badesees. Das Hallenbad war auch eine Möglichkeit die genutzt wurde. Oder einfach nichts tun, ein Buch lesen und faulenzen.
Vor vielen Jahrzehnten stellten sich die Familie Rogg als Hofbesitzer breit auf. Campingplatz, Pferdeunterkunft, 2 Wirtschaften und Brauerei gehören zu ihrem Repertoire. Diese kleine Familienbrauerei galt es für die Interessierten um 17:00 Uhr zu Besichtigen. Es wurde das noch teilweise original erhaltene Wasserrad zur Energiegewinnung bestaunt, in die Sudtöpfe geschaut und verschiedene Malzkörner geknabbert. Zwischendrin gab es eine Flasche Zwickel-Bier zum Probieren.
Zum Abschluss wurde in der zweiten Wirtschaft ein zünftiges Vesper eingenommen, zu dem die restlichen Caravaner dazu kamen. 2 weitere Biere, wie das Rogg-Zipfel oder Roggodil, durften aus dem reichhaltigen Angebot ausgesucht werden. Vor und nach dem Essen gab es jeweils einen Bier-Schnaps. Alle Mitglieder waren in der neuen Kleidung erschienen, außer dem Chef. Die humorvollen Bemerkungen dazu veranlassten ihn zu verschwinden und sich schnell umzuziehen.
So schnell war das Wochenende vorbei und man begab sich am Sonntag auf die Heimreise. Doch schon in 14 Tagen trifft man sich zum Herbstessen in der Eintracht in Meißenheim.